Kundalini


Die geheimnisvolle Schlangenkraft ist der vielleicht wichtigste Aspekt in der tantrisch-yogischen Physiologie, deren eigentliche „Pointe“.
Nach der metaphysischen Auffassung ist die Kundalini die Manifestation der Allkraft, der Shakti, im mikrokosmischen Bereich unseres Körpers. Sie ist somit mehr als nur eine bloße Energie oder Kraft, sondern gleichzeitig eine Art Intelligenz oder Gnade.
Kundalini ist die mikrokosmische Form der universalen Energie, die in jedem Wesen latent Form existiert. Keine Beschreibung in symbolischen oder physiologischen Begriffen wird ihr wirklich gerecht

Vom Wortlaut her heißt sie „die Zusammengerollte“, und wird bildhaft als Schlange vorgestellt, die im unteren Chakra dreieinhalbfach zusammengerollt ist. Das heißt, nach tantrischer Auffassung ist sie bei den meisten Menschen schlafend, inaktiv, nur potentiell vorhanden. Durch geeignete Methoden oder auch durch Gnade kann sie erwachen und in der Sushumna-Nadi aufsteigen.
Das Erleben der erwachten Kundalini soll unverkennbar sein. Es wird empfunden als innerer Schauer, gleichzeitig kalt und heiß, hohe Elektrizität, verbunden mit Licht- und Klangsensationen, manchmal auch Furcht erregend, bei korrekter geistiger Haltung aber gut zu kanalisieren. Manchmal wird die Kundalini spontan oder schockartig ausgelöst, in diesem Fall kann es zu jahrelangen Komplikationen führen. Hier sollte man sich am besten einem Lehrer anvertrauen, der viel Kenntnis der Materie hat.
In den Schulen des Tantra und Yoga wird entsprechend hoher Wert drauf gelegt, das Kundalini-Experiment auf eine sanfte Weise durchzuführen. Die Kundalini soll langsam und ohne große Nebenwirkungen erwachen.

Mit dem Erwachen der Kundalini geht ausdrücklich eine wesentliche Veränderung des ganzen Menschen einher, nicht nur ändert sich sein Aussehen, sein Atem, seine emotionale Befindlichkeit, vor allem erwacht eine neue Intelligenz in ihm, und er wird vom Wunsch getrieben, sein Potential hier auf Erden zu verwirklichen. Daher haben einige Meister über die Kundalini als den nächsten Schritt der planetarischen Evolution geschrieben.

Kundalini entzieht das Bewusstsein der Dualität, vereinheitlicht und verklärt es.  Die zerstreuten Elemente des Bewusstseins werden zu einer Erfahrungseinheit. Die einzelnen Ebenen entfalten sich nacheinander, bis Kundalini ungehindert und gleichmäßig ohne Dualität von Ebene zu Ebene fließt.
Es ist wie eine geheimnisvolle Rückkehr, dank derer die weltliche Energie zu einem alles durchdringenden Bewusstsein wird.
Die Erfahrung ist: jede Dualität löst sich in eine Einheit auf, wird zu Fülle und geht zur nächsten Ebene über, bis alle zusammenfließen und alles zu einer vollkommenen Einheit wird, wo nichts dabei ausgeblendet wird – Ein- und Ausatmen, Herzschlag, Wort-Äußerungen und Sexualität. Jede Energiebewegung fließt zum Zentrum und wird geläutert und da zu reinem Bewusstsein. Die Organe des Körpers entfalten sich auf eine unpersönliche Weise.
“ Der Yogi, der dank der Kundalini seine eigene Energien zu meistern weiß, zeigt, dass der Mensch in seinem inneren über die Quelle und den unerschöpflichen Speicher seiner Unanfechtbarkeit, Glückseligkeit sowie Leistungsfähigkeit verfügt.“ (Lilian Silburn)
In der Übertragung durch den Guru zeigt sich ein Hauptaspekt der vereinigenden Kraft der Kundalini. Wie eine Stimmgabel, gibt der Meister den Grundton an und überträgt die richtige Frequenz, zuerst als Anfangsimpuls. So eingestimmt, hebt sich die Kundalini des Schülers von Chakra zu Chakra. So wächst die Resonanzfähigkeit des Schülers, und er kann mit zunehmender Bewusstseinserweiterung immer mehr empfangen, bis die Verschmelzung erreicht ist und alle in Einem Bewusstsein aufgeht.
Die Schriftstellerin Lilian Silburn, selbst eingeweiht in den Trika-Weg des kaschmirischen Shivaismus, hat mit ihrem Werk „Kundalini und Tantra“ eine sehr ausführliche Beschreibung der Kundalini aus tantrischer Sicht geliefert. Hier finden sich Kapitel zu verschiedenen Formen der Kundalini, Wege der Erweckung, Reaktionen des Yogi beim Aufstieg sowie verschiedene Formen der Einweihung in Kundalini. Da sich die Schrift sehr an den existierenden Originalen orientiert, bleibt dabei vieles dunkel und unverständlich. Das Werk setzt eigentlich die seltene Erfahrung des Aufstiegs voraus.

Ist der Weg der Kundalini durch die Chakras real (als physisches Experiment) oder symbolisch (als Stufenweg der Individuation) zu verstehen?

Sowohl – als auch!
Meiner Ansicht nach ist der Weg der Energie durch das Sushumna-Nadi als real aufzufassen – dabei stütze ich mich auf Aussagen wie die von Edgar Hofer, der das persönlich erfahren hat. Dabei sind jedoch auch neurowissenschaftliche Theorien zu berücksichtigen, die besagen, dass das alles im Gehirn passiert und nur scheinbar im Rückenmark.
Die symbolische Interpretation scheint allerdings auch ihre Berechtigung zu haben.
Ein langsames Entwickeln der Chakras und eine schrittweise Öffnung kann gleichgesetzt werden mit einer Individuation von der Überlebensebene bis zur Ebene der Erleuchtung – die Chakras können als äußerst elegantes Modell der Evolution des menschlichen Bewusstseins gelten. Viele spirituelle Lehrer der höchsten Kategorie stimmen in diesem Punkt überein.

Laut Edgar Hofer geht es bei der Chakra-Arbeit in erster Reihe darum, den Körper und Geist vor angesammeltem physischen, emotionalem und geistigen Müll zu reinigen – die Chakra-Theorie dient dabei lediglich als Modellvorstellung. Im Falle einer völligen Reinigung könne die Kundalini ohnehin gar nicht anders als zu fließen.

Praxis des Kundalini-Yoga

Eine jahrelange Vorbereitung mit Diät, Übung und geistiger Haltung empfiehlt sich für den, der die Kundalini erwecken will. „Sind die Grundbegriffe erstmal verstanden, sind nur noch Offenheit, ernsthaftes Verlangen und Anwendung nötig, um zum Erfolg zu gelangen“ (Nik Douglas) 
Für Sukadev Bretz ist die Tatsache, dass existentielle Fragen immer brennender werden und man sich mit spiritueller Praxis befasst ein Hinweis darauf, dass Kundalini aktiver wird. Die intelligente Kraft führt einen gewissermaßen von selbst zur richtigen Praxis.

Mein Lehrer Makaja empfiehlt den Adepten, erstmal in jahrelanger Übung die Tugenden der Chakras zu entwickeln und die Untugenden auszumerzen, bis man sich an die Übungen zur Erweckung der Kundalini macht. Sonst kommt es zu Schwierigkeiten bei der Erweckung oder gar zu äußerst problematischen Nebenwirkungen.

Sexueller Kontakt kann die Kundalini stark stimulieren, vor allem langer und körperlich anstrengender Sex, verbunden mit tiefer Atmung und Liebesgeräuschen.

Methoden der Kundalini-Erweckung

Satyananda Saraswati unterscheidet, indem er teilweise auf Patanjali zurückgreift, 10 Methoden der Kundalini-Erweckung
1. mit erweckter Kundalini geboren werden – ist äußerst selten, nur unter ganz bestimmten Bedingungen möglich und nur bei hochentwickelten Yogis als Eltern
2. durch Mantra – ein sicherer, sanfter und kraftvoller Weg, braucht aber viel Zeit und Geduld und einen guten Guru als Begleiter. Ein möglicher Weg scheint hier die transzendentale Meditation zu sein.
3. durch Askese (tapasya) – durch Entbehrungen und Selbstdisziplin wird die innere Kraft des Nervensystems gestählt. Das ist ein Weg, der nicht für alle geeignet ist, sondern nur für starke Naturen
4. Durch Kräuter, aushadhi – nur mit sehr qualifiziertem Lehrer möglich. Diese Methode ist riskant und unzuverlässig. Es braucht bereits einen sehr hohen Stand des Aspiranten, die Methode ist streng geheim und nur wenigen bekannt
5. Raja-Yoga, ein langer, schwieriger Weg, erfordert zeit, Geduld und Disziplin, außerdem eine lange Vorbereitung mit Karma und Bhakti Yoga – für westliche Menschen weniger geeignet
6. Pranayama – ein gut vorbereiteter Aspirant, der richtig übt, kann die K. hierbei schnell entwickeln (ruhige, kühle Umgebung, wenig Essen) – entsprechend des Tummo-Retreats der Buddhisten (SW)
vorher braucht es viele Shatkarmas und die richtige Reinigung, sondern wirst du nicht in der Lage sein, mit den Veränderungen umzugehen. Für unvorbereitete Menschen kann diese blitzartige Entwicklung entsetzlich sein.
7. Kriya-Yoga- das beste für moderne, rajas-geprägte Menschen. Kriya-Yga ist ein sicherer und langsamer Weg des Erwachens, der freilich bestimmte Phasen des Rückfalls und der Krise nicht auslässt.
8. Tantrische Einweihung – schnellster Weg unter der Führung eines Gurus, streng geheim, nur für Menschen geeignet, die alle Leidenschaften hinter sich gelassen und transformiert haben
9. Shaktipat – direkte Übertragung vom Guru – geschieht nur wenigen Menschen. Der Guru gibt es, aber nur dem, der offen dafür ist – das ist nicht an äußeren Zeichen auszumachen.
10. Selbsthingabe – eine Art Nicht-Pfad durch komplette Hingabe an das, was geschieht, ohne dass nach dem Erwachen gestrebt wird.
Insgesamt meint Satyananda Saraswati, dass es nicht-tantrische Methoden gibt, die keine Nebenwirklungen haben, aber auch nicht sehr effektiv sind (wie „Bier“), die lange dauern und eine Art langsamen und zähen Kampf beinhalten. Dann gibt es die tantrischen Methoden, in denen keine Energie vergeudet wird (eher wie „LSD“), „machst du einen Fehler, hat das schlimme Folgen, machst du keinen Fehler, ist das Ergebnis gut.“

Daniel Odier, ein Meister des kaschmirischen Tantra, vertritt eine andere Ansicht: man sollte gar keine Anstrengungen unternehmen, die Kundalini mittels yogischer Übungen zu öffnen – damit handele man sich nur Ärger und Gefahren ein. Die wirkliche Erweckung passiere in einem völlig offenen energetischen Umfeld in einer tiefen Beziehung zu einem Lehrer, der in der Überlieferung steht. Es ginge um eine spontane Erkenntnis des Selbst, durch die innere Ruhe käme die Kundalini dann zum Fließen.
Zuerst bedürfe es der Initiation in Kali, um die Finsternis kennenzulernen, die Angst zu zerschneiden und die Bindungen an das Ich. Wenn Kali das Ich zerschnitten hat, dann könne die Gegenwärtigkeit des Moments und das Schauern der Vibration (Spanda) sich entfalten. Hier kann dann evtl. eine Initiation in Kundalini stattfinden.
Die Kundalini wird hierbei durch Öffnung des Herz-Chakra eingeleitet. Sie taucht dabei mal als ekstatischer Feuerball auf, mal als dunkle Leere, die nach und nach das Wesen des Aspiranten grundlegend verwandelt.
Anfang und Endpunkt der Entwicklung sei auf jeden Fall ein „unspektakulärer“ Yoga der Präsenz gegenüber der Wirklichkeit, verbunden mit dem Loslassen jeglicher Zielsetzung.

Kundalini und die fünf Pranas

Yogische Schriften erwähnen 5 Arten des Atems (prana), die über unterschiedliche Körperfunktionen herrschten. Sie wurden an anderer Stelle ausführlich beschrieben.
Das tantrisch-yogische Zwischenziel ist nun, die verschiedenen Windenergien zu sublimieren und daraus Ojas, spirituelle Energie, zu gewinnen. Das Prinzip ist immer dasselbe: wenn man durch teilweises Anhalten der Körperfunktionen die Energie der Winde nicht verbraucht, wird diese weiter produziert. Der Energie-Überschuss kann zur Sublimierung und der Erzeugung von Ojas genutzt werden.
Angewandt auf die verschiedenen Winde, ergeben sich dadurch realitätsnahe Praktiken und Handlungsanweisungen:
Bezüglich Prana ist das Pranayama, die Atemkontrolle und hier vor allem lange Phasen des Atemanhaltens.
Was Apana betrifft, wird im Yoga die sexuelle Enthaltsamkeit hier besonders erwähnt, im roten Tantra die Orgasmuskontrolle bei teilweise verstärkter Sexualität, aber auch bestimmte Übungen wie mula bandha oder vajroli mudra.
Samana-vayu wird durch maßvolles Essen, sattvige Ernährung oder regelmäßiges Heilfasten sublimiert. Shivananda empfahl, einmal in der Woche zu fasten oder einen Obsttag einzulegen. Ein oder zweimal im Jahr fünf bis sieben Tage zu fasten erscheint hier auch sinnvoll. Sukadev Bretz empfiehlt diesbezüglich, in der Zeit besonders viel zu meditieren und an spirituelle Dinge zu denken und nicht zuviel ans Essen.
Vyana, die Kraft hinter der Bewegung, wird durch Ruhighalten des Körpers, lange Meditation in ruhiger Haltung und langes Halten der Yoga-Asanas transformiert.
Schließlich ist es zur Sublimierung von Udana sinnvoll, seine Sprache zu mäßigen und zu zügeln, z.B. Schimpfwörter wegzulassen, und auch mal ein paar Stunden oder gar Tage zu schweigen. Durch Tiefenenspannung (Yoga Nidra) und guten Schlaf lässt sich Udana auch in Ojas verwandeln.
Laut Sukadev Bretz lässt sich Ojas auch erzeugen, indem man Wünsche und Bedürfnisse sublimiert und Emotionen nicht auslebt. Wir sind im Westen meist gewohnt, und Wünsche und Bedürfnisse sofort zu erfüllen. Stattdessen kann man auch die Energie hinter dem Wunsch bewusst wahrnehmen und ins größere System einfließen lassen, ohne ihn sich erfüllen zu müssen.
Ähnlich ist es mit den Emotionen: verspürt man eine große Emotionalenergie, z.B. aufsteigender Ärger, kann man versuchen, die Energie dahinter wahrzunehmen, zu ent-etikettieren und ins System zu integrieren.
Diese Übungen sind nicht für Menschen gedacht, die ohnehin viel sublimieren und sich nicht recht trauen, das Leben ganz zu kosten. Im Westen gibt es aber eher die entgegen gesetzte Haltung, „ich will alles und sofort“. Hier führt eine größere Disziplin zu mehr Energie und innerer Kraft, es dient auch der Entwicklung des Willens. Spirituelle Aspiranten, gerade auch des linken Pfades, sollten die Fähigkeit zur Kontrolle entwickelt haben.

Zeichen, dass die Kundalini erwacht
Im Zusammenhang mit einer Kundalini-Erweckung können verschiedene körperliche, seelische und geistige Prozesse auftauchen, die zuweilen unangenehm und gefährlich sein können, besonders bei ungenügender Vorbereitung, falscher Praxis oder spontanen Erweckungserfahrungen.
Yoga- und Tantra-Lehrer interpretieren dies als Reinigungserfahrungen.
Häufige Erfahrungen sind:
-Hitze, vor allem im Unterleib und Bauch
-Der Körper fängt an, sich zu bewegen und zu zucken
-Emotionale Ausbrüche, in der Regel lösen sich hier Blockaden
-Subtile übersinnliche Erfahrungen, wie schöne Farben und Formen sehen, die Auras von Personen sehen, Astralwesen oder Gottheiten begegnen, das Hören innerer Klänge
- Spirituelle Erfahrungen von höherer intuition, göttlichen Eingungen, dem Gefühl, ein Kanal zu sein (SB)

Der große Yoga-Meister Swami Shivananda erwähnt folgende Zeichen:
- Subtile göttliche Visionen
- starkes Pochen im Unterleib, Gefühl von Erschütterungen
- Eindruck von teilweise recht hoher elektrischer Ladung
- spontaner Atemstillstand
- Erfahrung von Wonne – bei Kundalini-Erlebnissen – immer!
- spontanes Einnehmen von Yoga-Positionen oder Mudras, Ausführen von Pranayamas, Singen von Mantras
- der Geist ist ganz vom Übersinnlichen gefangen, keine Gedanken ans Weltliche
- höhere Einsichten und Inspirationen, verschwinden von Zweifeln
- Rednerkraft, spontane Lobgesänge und Gedichte treten auf
- unerschöpfliche Energie und Kraft
Nach Sukadev Bretz ist es wichtig, dies abzugrenzen von Psychosen, Manie, Trancezuständen, Vata-Übersteuerung, Pitta-Übersteuerung sowie extremen Persönlichkeitsstörungen.
Komplex wird es vor allem bei Teilerweckungen, Kundalini-Strömen durch die seitlichen Nadis oder Mischformen dieser Zustände, die es leider auch gibt.
Eines der wichtigsten Unterschiede ist bei der Kundalini-Erfahrung ein erweitertes Seinsgefühl, tiefes Wissen und starke Wonne und Liebe, die von dem Betreffenden ausgeht.

Ratschläge zum Umgang mit Kundalini-Erfahrungen:
Vertrauen und Loslassen, geschehen lassen und sich der Energie anvertrauen. Die Kundalini-Kraft ist eine intelligente Energie, die „übernimmt“. Wenn möglich, können Gebete und Mantras gut eingesetzt werden.
Die Suche nach kompetentem Rat ist unabdingbar. So gibt es in Deutschland ein „Spiritual Emergency Network, die Fachklinik Heiligenfeld, aber auch gute Yoga-Ashrams können hier eine Hilfe sein.
Kühlende Praktiken sind nun angesagt, auf keinen Fall sollte man weitere Energieerweckungen machen. Manchmal ist es sinnvoll, sich zu erden, hart zu arbeiten, Sport zu machen, oder zu putzen anstelle zu meditieren.
Wichtig ist es auch, jetzt nicht abzuheben und sich als jemand Besseres zu fühlen. Das ist z.B. der Hauptgrund, warum etwa in der buddhistischen Tantra-Praxis soviel Wert auf Demut, Mitgefühl und das Boddhisattva-Gelübde gelegt wird.